"Jörg Depner":
Umfrage soll zeigen, in welchem Maße Web 2.0 Anwendungen bereits genutzt und im Unterricht eingesetzt werden. Die Umfrage wendet sich somit an Lehrer/Innen und Dozent/Innen in verschiedenen Bildungsinstitutionen, ...
Das Anliegen finde ich gut, den Fragebogen weniger:
1. Meine Schulform, die Gesamtschule, fehlt! Das ist eine Ignoranz oder Unwissenheit, die in einer Umfrage dieser Art nicht vorkommen dürfte. - Somit muste ich angeben, dass ich einen "Anderen" Beruf ausübe.
2. Eine Frage lautet:
(11) Die Schüler/Innen waren anfangs sehr kritisch gegenüber der Unterrichtsform.
Was soll denn hier "kritisch" bedeuten???? - Meine Schülerinnen und Schüler sind unbefangen ans Werk gegangen, haben also keine Kritik an dem geplanten Vorgehen geäußert. Das heißt aber nicht, dass sie ein hohes Niveaus an kritischer Reflexionsfähigkeit gezeigt hätten
Wenn eine Umfrage zum Web 2.0 Beachtung finden soll, dann sollte sie auch inhaltlich und formal fundiert und gut vorbereitet sein, finde ich. - Ich weiß, dass es schwierig ist, einen Fragebogen zu entwickeln, der zu aussagekräftigen Ergebnissen führt und gleichzeitig leicht auszufüllen und auszuwerten ist. Aber den vorliegenden finde ich doch ein wenig zu undifferenziert.
Dennoch viel Erfolg!
Gruß
Karl Kirst
am 27.04.2009 von Karl-Otto Kirst bearbeitet.