erstmal vielen Dank für die Anmerkungen. Ich werd mal versuchen auf die einzelnen Punkte ein zu gehen.
"Karl-Otto Kirst":
1. Meine Schulform, die Gesamtschule, fehlt! Das ist eine Ignoranz oder Unwissenheit, die in einer Umfrage dieser Art nicht vorkommen dürfte. - Somit muste ich angeben, dass ich einen "Anderen" Beruf ausübe.
2. Eine Frage lautet:
(11) Die Schüler/Innen waren anfangs sehr kritisch gegenüber der Unterrichtsform.
Was soll denn hier "kritisch" bedeuten???? - Meine Schülerinnen und Schüler sind unbefangen ans Werk gegangen, haben also keine Kritik an dem geplanten Vorgehen geäußert. Das heißt aber nicht, dass sie ein hohes Niveaus an kritischer Reflexionsfähigkeit gezeigt hätten
1. Meine Schulform, die Gesamtschule, fehlt! Das ist eine Ignoranz oder Unwissenheit, die in einer Umfrage dieser Art nicht vorkommen dürfte. - Somit muste ich angeben, dass ich einen "Anderen" Beruf ausübe.
2. Eine Frage lautet:
(11) Die Schüler/Innen waren anfangs sehr kritisch gegenüber der Unterrichtsform.
Was soll denn hier "kritisch" bedeuten???? - Meine Schülerinnen und Schüler sind unbefangen ans Werk gegangen, haben also keine Kritik an dem geplanten Vorgehen geäußert. Das heißt aber nicht, dass sie ein hohes Niveaus an kritischer Reflexionsfähigkeit gezeigt hätten
@Karl
Zu 1.: Ich bitte vielmals um entschuldigng aber ich habe die Gesammtschulen wirklich vergessen. Da sich der Fragebogen aber an Personen richtet, die in der Bildung verhaftet sind, fallen die Gesamtschullehrer und -lehrerinnen tatsächlich unter den Punkt "Andere"W. Für den nächsten Fragebogen gibt es für diesen Fall ein "Textfeld" mit Eintragmöglichkeit.
Zu 2.: (11) Die Schüler/Innen waren anfangs sehr kritisch gegenüber der Unterrichtsform.
Ich bin sicher, sofern jemand Web 2.0 Anwendungen im Unterricht einsetzen will, bespreicht er dies mit den Schüler/Innen vorher. Wenn die Schüler/Innen nach so einer Besprechung deutlich klar machen, dass sie lieber wie gewohnt verfahren wollen, dann denke ich sind die Schüler/Innen sehr kritisch dem neuen Medium gegenüber. Welche Gründe das dann hat, ob sie denken der Arbeitsauffawand ist zu groß oder irgend etwas Anderes passt nicht, dass muss ein anderer Fragebogen klären.
"Christian Spannagel":
ich habe auch einige Anmerkungen zum Fragebogen: Ich bin mir vor allem am Ende (11-21) immer unsicherer geworden, ob ich die Arbeit im Web 2.0 mit Studenten auch bei den "Schüler"-Fragen eintragen soll. Schließlich zählst du ja die Hochschule als "Klassenstufe". Da ich mir aber nicht sicher war, ob du dort auch die Arbeit mit Studenten dort eingetragen haben möchtest, hab ich erst mal gar nichts eingetragen.
Auch würde ich gerne bei "Die Motivation der Schüler/Innen war vor der Unterrichtseinheit hoch." gerne "weiß nicht" eintragen - wie soll ich das am Anfang eines Semesters wissen?
DIe Frage "Dies war die erste Erfahrung mit Web 2.0 Anwendungen für meine Schüler/Innen." lässt sich vermutlich auch nicht allgemein beantworten: Für die einen vielleicht ja, für andere nein.
ich habe auch einige Anmerkungen zum Fragebogen: Ich bin mir vor allem am Ende (11-21) immer unsicherer geworden, ob ich die Arbeit im Web 2.0 mit Studenten auch bei den "Schüler"-Fragen eintragen soll. Schließlich zählst du ja die Hochschule als "Klassenstufe". Da ich mir aber nicht sicher war, ob du dort auch die Arbeit mit Studenten dort eingetragen haben möchtest, hab ich erst mal gar nichts eingetragen.
Auch würde ich gerne bei "Die Motivation der Schüler/Innen war vor der Unterrichtseinheit hoch." gerne "weiß nicht" eintragen - wie soll ich das am Anfang eines Semesters wissen?
DIe Frage "Dies war die erste Erfahrung mit Web 2.0 Anwendungen für meine Schüler/Innen." lässt sich vermutlich auch nicht allgemein beantworten: Für die einen vielleicht ja, für andere nein.
@Christian
Es gibt zwei Seiten wenn es um Wissensvermittlung geht. Die Seite der Lehrenden und die Seite der Lernenden. Vielleicht ist hier "Schüler/Innen" wirklich der falsche Ausdruck. Ich bin sicher, dass es Studenten gibt die sich auf den "Titel" Student/In berufen. Um allen gerecht zu werden hätte ich besser "Lernende" schreiben sollen. Da wäre aber sicher jeder der irgendwo, in irgendeiner Form lernt angesprochen. Was auch wieder Probleme mit sich bringt. Diese Fragen so genau wie möglich und so frei wie nötig zu stellen, ist nicht ganz einfach, dass muss ich sagen. So viel meine Entscheidung auf "Schüler/Innen".
Die Frage ob es die erste Erfahrung mit Web 2.0 Anwendungen für die Schüler/Innen ist, ist nur dann schwer zu beantworten, wenn die Schüler/Innen garnicht wissen was eine Web 2.0 Anwendung ist. Wenn dies geklärt ist, dann reicht eine einfache Frage!
Nun die Frage nach der Motivation habe ich mir lange überlegt überhaupt zu stellen, da diese für die Lehrenden nur subjektiv zu beantworten ist. Es könnte einen ganzen Fragebogen geben, nur um die Motivation genauer zu betrachten und objetiv herauszufinden. Ich werde dies auch bei der Auswertung berücksichtien und einsprechend festhalten. Außerdem sind dies alles keine Pflichfragen wer sich also nicht sicher ist, dem steht frei nicht zu Antworten.
Ich werde mir diese ganzen Anregungen für meine weiteren Arbeiten zu Herzen nehmen..
Viele Grüße,
Jörg
Beitrag wurde am 28.04.2009 vom Verfasser bearbeitet



