ich bin Mitinitiator des Open Source Projekts Mediabird. Wir haben ein Tool entwickelt, mit dem sich
* Lerngruppenarbeit virtuell fortsetzen lässt
* die eigene Vorbereitung auf Tests oder Prüfungen erleichtern lässt
Das funktioniert so: Auf einem virtuellen Notizblock machen sich eine Lerngruppe oder einzelne Lernende Notizen zu dem Lernstoff. Mit einem Textmarker können Hervorhebungen gemacht werden und diese dann mit Frage-Tags verknüpft werden. So lassen sich Fragen mit direktem Bezug zu den Notizen stellen, was das Verständnis der Frage erleichtert. Die Gruppe oder eingeladene Lernpartner können nun Antworten verfassen, welche dann direkt am Notizrand gespeichert werden. So entstandene Frage-Antwort-Paare lassen sich dann per Knopfdruck in einen Karteikasten ansehen, wo sie wiederholt werden können.
Das ist das Prinzip. Vorteile ergeben sich vor allem beim Blended Learning, wo mal asynchron und mal präsent gelernt wird: Es können jederzeit Fragen gestellt werden, die auch mit den Notizen verknüpft bleiben und nicht wie bei einem Forum außerhalb des Kontexts bleiben. Vorteil zum Wiki ist, dass zunächst nur die einzelnen Lernenden oder kleine Lerngruppen an den Notizen arbeiten und so die Hemmschwelle, Fragen zu stellen, gering ist. Im nächsten Schritt lässt sich der Kreis natürlich erweitern und die Ergebnisse allen freigeben.
Nun meine Frage: Wir glauben, dass sich unser Tool gut in der Fernlehre einsetzen lässt, haben hier aber bislang noch nicht viel Erfahrung.
Kennt sich jemand im DistancE-Learning aus?
Ist dort der Einsatz von Web2.0 realistisch?
Wird dort in Gruppen gearbeitet und wie gut funktioniert Kooperation?
Viele Grüße und besten Dank im Voraus
Fabian
Beitrag wurde am 28.05.2009 vom Verfasser bearbeitet



