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Hier ist auch noch ein nettes Beispiel für den Einsatz von Handys: Stichwort QR-Tagging http://www.mediendidaktik.org/2009/03/06/poster-sessions-mit-qr-tags/ Wenn Schüler ggf. Poster, Plakate, Wandbilder, T-Shirts etc. erstellt haben und mit einem QR-Tag versehen haben, können diese "Bar-Codes" mit dem Handy aufgenommen werden. Hinter dem "Bar-Code" oder QR-Tag steht ein Link (oder andere Informationen) zu diesem Poster, die man sich mit nach Hause nehmen kann.
Somit brauchen die Schüler nicht die Poster abzuschreiben oder zu fotografieren. Der Vorteil ist eine elektronische Weiterverarbeitung der Informationen.
Gruß Thorsten
Weitere Infos findet man auch hier:
http://qrcode.wilkohartz.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Mobile_Tagging
Somit brauchen die Schüler nicht die Poster abzuschreiben oder zu fotografieren. Der Vorteil ist eine elektronische Weiterverarbeitung der Informationen.
Gruß Thorsten
Weitere Infos findet man auch hier:
http://qrcode.wilkohartz.de/
http://de.wikipedia.org/wiki/Mobile_Tagging
Hallo! Ich habe im Bezug auf den Einsatz von Handys im Unterricht mal eine Anmerkung zu machen. Es erscheint vielleicht heutzutage durchaus normal und auch allgegenwärtig, dass Jugendliche ein Handy besitzen, meist auch bei Weitem besser und schneller damit zu Recht zu kommen scheinen als die Erwachsenen.
Aber kann man denn wirklich annehmen, dass jeder Schüler meiner Klasse ein Handy besitzt, dass internetfähig ist? Ich meine: Kann ich es verlangen? Oder wie sehen die Erfahrungen diesbezüglich aus, die damit in Klassen gemacht wurden? Reicht auch ein fähiges Handy für mehrer Schüler zur Lösung einer Aufgabe aus oder ist es dann aufgrund der im Vergleich zum PC kleineren Arbeitsfläche vielleicht doch etwas schwieriger?
Ich habe so etwas noch nicht mit Schülern ausprobiert, finde die Grundidee allerdings wirklich super!
Ich komme jedoch aus einer Gegend, in der auch Familien wohnen, die auf ein (internetfähiges) Handy ihres Kindes keinen Wert legen können, weil das Geld nicht vorhanden ist. Das ist vielleicht auch nicht der Regelfall, aber ich denke schon, dass das öfter vorkommt, als man glaubt. Denn oft verstecken Schüler auch ihre "finanziell schlechter gestellte" Lage, um einer Hänselei zu entgehen.
Bitte sagt mir eure Meinung dazu. Vielen Dank!
Aber kann man denn wirklich annehmen, dass jeder Schüler meiner Klasse ein Handy besitzt, dass internetfähig ist? Ich meine: Kann ich es verlangen? Oder wie sehen die Erfahrungen diesbezüglich aus, die damit in Klassen gemacht wurden? Reicht auch ein fähiges Handy für mehrer Schüler zur Lösung einer Aufgabe aus oder ist es dann aufgrund der im Vergleich zum PC kleineren Arbeitsfläche vielleicht doch etwas schwieriger?
Ich habe so etwas noch nicht mit Schülern ausprobiert, finde die Grundidee allerdings wirklich super!
Ich komme jedoch aus einer Gegend, in der auch Familien wohnen, die auf ein (internetfähiges) Handy ihres Kindes keinen Wert legen können, weil das Geld nicht vorhanden ist. Das ist vielleicht auch nicht der Regelfall, aber ich denke schon, dass das öfter vorkommt, als man glaubt. Denn oft verstecken Schüler auch ihre "finanziell schlechter gestellte" Lage, um einer Hänselei zu entgehen.
Bitte sagt mir eure Meinung dazu. Vielen Dank!
Hallo alle miteinander! also insgesamt muss ich sagen, dass ich von dem Einsatz von Handys im Unterricht nicht viel halte. Das ermöglicht den Schülern viel leichter, sich vom eigentlichen Unterrichtsgeschehen ablenken zu lassen (SMS, MMS, Musik , Spiele und Co.) . Wie auch schon einige meine Vorredner formuliert haben, kann man den Besitz eines internetfähigen Handys nicht für jedermann voraussetzen (ich persönlich habe sowas zum Beipiel auch nicht). Außerdem ist das Nutzen des Internets per Handy nicht selten mit Kosten verbunden (je nach Vertrag oder Tarifvereinbarungen) ich denke nicht, dass jeder Schüler über eine sogenannte Internetflat verfügt und sich der Kostenaufwand im Vergleich zu dem "Lern-"Effekt (wenn man beispielsweise kurz nach Heinrich Heine googlen lässt) lohnt. Sicher müssen sich die zukünftigen Unterrichtsmethoden auch den entsprechenden technischen Standarts anpassen. Aber es gibt schon viele Schulen und Bildungseinrichtungen, die nahezu in jedem Raum einen Computer bereitstellen können. Zusätzlich mit Beamer wäre demnach auch der spontane Interneteinsatz im Unterricht möglich. Mir sind auch Schulen bekannt, die über Laptops und eigenes W-Lan verfügen, so dass man auch, wenn nicht überall Computer zur Verfügung stehen, den Laptop mit in die Klasse bringt.
das wars erstmal...
das wars erstmal...
Ich kann mich Daniela und Anne nur anschließen.
Wenn ich da an mein eigenes Handy denke, das sich gerade einmal zum SMS verschicken und telefonieren eignet, gehe ich nicht davon aus, dass sich jeder Schüler von seinem Taschengeld ein Hightech-Handy kaufen kann und will.
Ehrlich gesagt erschließt sich mir der Sinn des Einbindens von Handys in den Unterricht auch nicht ganz.
Auch wenn neue Handys immer mehr Funktionen übernehmen, die vorher nur mit Hilfe von PCs und Laptops ausgeführt werden konnten, muss man sie doch nicht im Unterricht an Stelle eines Computers verwenden. Meiner Meinung nach ist die Verwendung des Handys statt eines Computers in jedem Fall zeit- und arbeitsaufwändiger.
In der Diskussion hat jemand die Idee eingebracht, dass sich Schüler "digitale Karteikarten" zum Lernen auf das Handy laden können. Eigentlich ist das ja eine gute Idee, allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Schüler dann mit seinem Handy an der Bushaltestelle sitzt und damit lernt. Eher wird er doch SMS, im Internet surfen o.ä. Inwiefern ist das Handy denn besser als die gute, alte Karteikarte? [Bei letzterer habe ich zumindest "etwas in der Hand" und sehe meinne Fortschritt an dem wachsenden Haufen von Karteikarten, die ich beiseite gelegt habe, weil ich sie schon gelernt habe.]
Was Fotos und Videos angeht, so kann ich dafür doch auch eine Digitalkamera verwenden und erhalte höchstwahrscheinlich bessere Ergebnisse.
Ich möchte später jedenfalls keine Handys in meinen Unterricht einbinden - eigentlich bin ich froh, wenn die Schüler ihre Mobiltelefone endlich mal aus den Händen legen.
Wenn ich da an mein eigenes Handy denke, das sich gerade einmal zum SMS verschicken und telefonieren eignet, gehe ich nicht davon aus, dass sich jeder Schüler von seinem Taschengeld ein Hightech-Handy kaufen kann und will.
Ehrlich gesagt erschließt sich mir der Sinn des Einbindens von Handys in den Unterricht auch nicht ganz.
Auch wenn neue Handys immer mehr Funktionen übernehmen, die vorher nur mit Hilfe von PCs und Laptops ausgeführt werden konnten, muss man sie doch nicht im Unterricht an Stelle eines Computers verwenden. Meiner Meinung nach ist die Verwendung des Handys statt eines Computers in jedem Fall zeit- und arbeitsaufwändiger.
In der Diskussion hat jemand die Idee eingebracht, dass sich Schüler "digitale Karteikarten" zum Lernen auf das Handy laden können. Eigentlich ist das ja eine gute Idee, allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Schüler dann mit seinem Handy an der Bushaltestelle sitzt und damit lernt. Eher wird er doch SMS, im Internet surfen o.ä. Inwiefern ist das Handy denn besser als die gute, alte Karteikarte? [Bei letzterer habe ich zumindest "etwas in der Hand" und sehe meinne Fortschritt an dem wachsenden Haufen von Karteikarten, die ich beiseite gelegt habe, weil ich sie schon gelernt habe.]
Was Fotos und Videos angeht, so kann ich dafür doch auch eine Digitalkamera verwenden und erhalte höchstwahrscheinlich bessere Ergebnisse.
Ich möchte später jedenfalls keine Handys in meinen Unterricht einbinden - eigentlich bin ich froh, wenn die Schüler ihre Mobiltelefone endlich mal aus den Händen legen.
Hallo, in der Diskussion vermischen sich jetzt zwei verschiedene Problemstellungen:
Zum einen stellt sich die Frage, ob man Handys überhaupt in den Unterricht holen will, und zum anderen die Frage, ob man mit Schülerhandys oder Projekthandys arbeiten möchte. Die Arbeit mit Schülerhandys hätte den Vorteil, dass man ein Stück Alltag der Schüler in den Unterricht holen und einbeziehen könnte, zugleich holt man sich damit aber viele potentielle Störungen oder eben die angesprochenen Technik- und Ausstattungsprobleme! Vermutlich wäre es daher einfacher, Projekthandys zu besitzen, mit denen man arbeiten kann - das geht aber natürlich nur für Modellprojekte und ist eine schwierige Finanzierungsfrage! Dennoch sollte man diese Option bei der Diskussion im Hinterkopf behalten.
Ob man aber Handys im Unterricht einsetzen möchte oder sie lieber ablehnt ist eine ganz andere Frage. Wir arbeiten derzeit an einem Handyprojekt, weil wir glauben, dass sich Schule verändern, weiterentwickeln und mit der Technik mitentwickeln muss. Man kann nicht auf jeden neuen Zug aufspringen, aber ein derart weitverbreitetes Medium wie das Handy kann von der Schule nicht einfach ignoriert werden - und das weitverbreitete Handyverbot kann ja noch längst nicht alles sein, was der Schule zu diesem Thema einfällt, oder!?
Zum einen stellt sich die Frage, ob man Handys überhaupt in den Unterricht holen will, und zum anderen die Frage, ob man mit Schülerhandys oder Projekthandys arbeiten möchte. Die Arbeit mit Schülerhandys hätte den Vorteil, dass man ein Stück Alltag der Schüler in den Unterricht holen und einbeziehen könnte, zugleich holt man sich damit aber viele potentielle Störungen oder eben die angesprochenen Technik- und Ausstattungsprobleme! Vermutlich wäre es daher einfacher, Projekthandys zu besitzen, mit denen man arbeiten kann - das geht aber natürlich nur für Modellprojekte und ist eine schwierige Finanzierungsfrage! Dennoch sollte man diese Option bei der Diskussion im Hinterkopf behalten.
Ob man aber Handys im Unterricht einsetzen möchte oder sie lieber ablehnt ist eine ganz andere Frage. Wir arbeiten derzeit an einem Handyprojekt, weil wir glauben, dass sich Schule verändern, weiterentwickeln und mit der Technik mitentwickeln muss. Man kann nicht auf jeden neuen Zug aufspringen, aber ein derart weitverbreitetes Medium wie das Handy kann von der Schule nicht einfach ignoriert werden - und das weitverbreitete Handyverbot kann ja noch längst nicht alles sein, was der Schule zu diesem Thema einfällt, oder!?
"Wir arbeiten derzeit an einem Handyprojekt, weil wir glauben, dass sich Schule verändern, weiterentwickeln und mit der Technik mitentwickeln muss."
- Der Überzeugung bin ich auch. Wahrscheinlich lässt sich das nicht sofort aus den oben angeführten Gründen realisieren, aber ein rascher Zugang zu Informationen vom Klassenzimmer aus ist eine Notwendigkeit. Ob später es noch Klassenzimmer geben wird, ist eine andere Frage. Ich habe da meine Zweifel. Wenn alle sich überall bewegen und ihre Büros verlassen, warum soll die gesamte Jugend in Zimmern festgehalten werden?
- Der Überzeugung bin ich auch. Wahrscheinlich lässt sich das nicht sofort aus den oben angeführten Gründen realisieren, aber ein rascher Zugang zu Informationen vom Klassenzimmer aus ist eine Notwendigkeit. Ob später es noch Klassenzimmer geben wird, ist eine andere Frage. Ich habe da meine Zweifel. Wenn alle sich überall bewegen und ihre Büros verlassen, warum soll die gesamte Jugend in Zimmern festgehalten werden?
Es ist spannend die verschiedenen Ideen mit Handys hier im Forum zu verfolgen.
Auch in der Schweiz wird mit Handys experimentiert. An der Projektschule Goldau startet im Herbst ein iPhone-Projekt. Prof. Beat Döebeli Honegger berichtet vor 2 Wochen in seinem Blog vom ersten Elternabend und stellt dort auch seine Vortragsfolien vor:
http://wiki.doebe.li/Beat/ErsterElternAbendZumiPhoneProjekt.
http://beat.doebe.li/projects/iphone-elternabend09/index.html
Es gibt auch einen Blog zu dem Projekt: http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/115
Gruß, Maria
Auch in der Schweiz wird mit Handys experimentiert. An der Projektschule Goldau startet im Herbst ein iPhone-Projekt. Prof. Beat Döebeli Honegger berichtet vor 2 Wochen in seinem Blog vom ersten Elternabend und stellt dort auch seine Vortragsfolien vor:
http://wiki.doebe.li/Beat/ErsterElternAbendZumiPhoneProjekt.
http://beat.doebe.li/projects/iphone-elternabend09/index.html
Es gibt auch einen Blog zu dem Projekt: http://www.projektschule-goldau.ch/permalink/115
Gruß, Maria
Wir dürfen (nicht ohne Stolz) verkünden, dass unsere Handy-Broschüre nun fertig ist: „taschenfunk – Das Handy als Unterrichtswerkzeug“ kann kostenlos als PDF heruntergeladen oder gegen eine Versandpauschale von 3 Euro bestellt werden. Infos siehe www.taschenfunk.de
In dieser Broschüre sind Tipps und praxisgerechten Methoden zum kreativen Einsatz von Handys im Unterricht versammelt, zudem finden sich Arbeitsblätter zur Nutzung von SMS, Fotofunktion, Video, Audio und GPS. Die Anregungen sind dabei noch sehr universell gehalten und nicht fach- oder altersgruppenspezifisch ausdifferenziert, dies werden wir jedoch in unserem Folgeprojekt tun.
Wir würden uns über Feedback zu unseren Ideen sehr freuen, egal ob Lob oder Kritik. Vielen Dank im Voraus!
(Danke übrigens auch an Maria Eirich für die interessanten Schweiz-Links, dieses Projekt klingt auch sehr spannend!)
In dieser Broschüre sind Tipps und praxisgerechten Methoden zum kreativen Einsatz von Handys im Unterricht versammelt, zudem finden sich Arbeitsblätter zur Nutzung von SMS, Fotofunktion, Video, Audio und GPS. Die Anregungen sind dabei noch sehr universell gehalten und nicht fach- oder altersgruppenspezifisch ausdifferenziert, dies werden wir jedoch in unserem Folgeprojekt tun.
Wir würden uns über Feedback zu unseren Ideen sehr freuen, egal ob Lob oder Kritik. Vielen Dank im Voraus!
(Danke übrigens auch an Maria Eirich für die interessanten Schweiz-Links, dieses Projekt klingt auch sehr spannend!)
am 30.05.2009 von Björn Friedrich bearbeitet.
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