In den letzten Wochen hatten wir an unserer Schule 1. einen pädagogischen Abend für Eltern und 2. einen pädagogischen Tag der Lehrer und Lehrerinnen. Zu beiden Anlässen waren die Jugendbeauftragten der Polizei anwesend und klärten über Risiken im Internet und rechtliche Fragen bezüglich dieser Risiken auf. – Das hat viele ganz schön erschreckt!
Nun trat die Schulleitung mit einer Frage an mich heran, um die ich mich, gemeinsam mit einem Kollegen und einer Kollegin, bis zur nächsten Gesamtkonferenz kümmern soll: »Was machen wir jetzt mit diesen Informationen? Wie gehen wir an der Schule weiter mit diesem Thema um?«
Ich stelle diese Frage hier in den Raum, vielleicht gibt es ja (positive) Erfahrungen, an Schulen bereits bestehende Absprachen zu diesem Thema etc.
Was mir bislang zu dem Thema eingefallen ist oder in Gesprächen mit Kollegen an mich herangetragen wurde:
1. Das Wissen der Schüler und Schülerinnen um die rechtlichen Fragen, die mit dem Netz verbunden sind, ist quasi nicht vorhanden. Hier muss Aufklärung geschehen (idealerweise schon ab Klasse 5).
2. Persönlich bin ich der Meinung, dass Schülerinnen und Schüler an produktive Formen des Umgangs mit dem Netz herangeführt werden müssen. (Wie sag ich es den Kollegen, die der Netzwelt skeptisch gegenüber stehen?) – Also: Nicht pauschale Einschränkung, sondern Nutzung der vorhanden Geräte zur produktiven Gestaltung von Lernprozessen (Geht das? Wie?)
Ich freue mich auf Anregungen jeglicher Art zu diesem Thema. Mein Ziel wäre, dem Erschrecken nach dem Auftritt der Polizei die Ängste ernst zu nehmen und trotzdem für die Chancen der Nutzung digitaler Medien im Unterricht und an der Schule zu plädieren. Strategietipps?
Beitrag wurde am 12.02.2009 vom Verfasser bearbeitet





