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Wie an einer Schule mit Handys, MP3-Playern, Laptops und dem www umgehen?

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Beitrag verlinken am 20.03.2009 geschrieben
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Also bitte, Herr OReilly, wenn Sie bei sachlichen Fakten bleiben wollen, dann tun sie das und polemisieren Sie nicht mit Köpfungs-Geschichten aus dem alten Rom, mit Unterstellungen eines Beamten-Stils usw.
Ich finde den Verlauf dieses Threads auch zunehmend ärgerlich, und das eigentlich interessante Gesprächsthema tritt in den Hintergrund, weil wir uns mehr über Gesprächsstil und -formen unterhalten! Mit Verlaub, Herr OReilly: Ihr Auftrteten wirkt sehr selbstverliebt, dominant und provokant. Diskutieren Sie einfach sachlich, bleiben Sie beim Thema und fassen Sie sich kurz, damit wäre der Sache gedient. Danke!
Beitrag verlinken am 20.03.2009 geschrieben
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"James OReilly":


Erstens, ich habe Sach-Fakten vorgetragen, hierauf wird aber leider nicht geantwortet.


Die Sachfakten beschränken sich allerdings darauf, Themen zu pushen, mit denen Sie sich persönlich gerade intensiv beschäftigen (wie die Links in Ihrem Profil zeigen) - dabei aber das Gefühl verlieren, dass es gegebenenfalls einen anderen Fokus als den eigenen geben kann. Denn an Sachfakten finden sich eine dünne Aussage: man kann auch das Handy einsetzen, um den Anteil an Rauchern zu verringern. Das wars - mehr zum Thema dieses Threads ist nicht zu finden.

Viele Buzzwords und - ja rumgelaber.

"James OReilly":


Ich schlage vor, komme bitte zu den Sach-Fakten zurück. Hier fehlen die Standpunkte im Wesentlichen.



Wenn etwas langweilt, dann sind es "Standpunkte im Wesentlichen" - genau dabei kommen die Innovationsphrasen raus, die ICH nicht mehr hören will. Und die genau deshalb kontraproduktiv sind - das Gegenteil vom Gewünschten erreichen.


"James OReilly":

Wer mit der Zielsetzung nicht klar kommt, hat die Möglichkeit selber ein Netzwerk zu gründen, z.B. bei NING. Und dabei seine eigene Zielsetzung zu formulieren. Damit habe ich keine Probleme.


Schön, dass Sie damit keine Problem haben, mich beruhigt das.

"James OReilly":


Trete z.B. Classroom 2.0 bei, dort gibt es über 20.000 Lehrer mit Interessen an 21. Jahrhundert Benchmark-Themen.

Insbesonders, trete die Gruppe "Cell Phones in Education" bei:

http://www.classroom20.com/group/CellPhonesinEducation

Oder die Gruppe "Exploring Audio Tools to Improve Learning":

http://www.classroom20.com/group/audiotools




Ich bin beeindruckt, welch reges Treiben und benchmarkmäßige Disskussion in beiden Bereichen TOBT. Beide Gruppen sind ja qusi unüberschaubar .... Ist das nicht schon classroom3.0 ??

Anmerkung:
Ich werde mich in diesem Thread nicht mehr äußern, quasi als Selbstverpflichtung.
Ich finds übrigens auch ein wenig schade, dass sich die "Gastgeber" von Maschendraht im Hintergrund halten. Hier würde eine sanfte Positionierung doch ganz erbaulich sein. Denn wenn die Disskussion sowohl qualitativ als auch quantitativ in eine Reillysche Richtung geht, würde ich ganz beruhigt meiner Wege ziehen ... (denn eigentlich ist mir ja die Welt der Innovationen zu wild und ich richte es mir lieber gemütlich in meinem Beamtenkämmerchen ein -aber nicht verraten!!)

Beitrag verlinken am 20.03.2009 geschrieben
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Ich finde die Entwicklung auch sehr unschön.

James OReilly wurde per Mail von Melanie Gottschalk auf die Regeln hier im Forum hingewiesen. Dies ist nochmals ein Warnschuss von mir:

James, wenn du dein Kommunikationsverhalten hier im Forum nicht änderst, wirst du gesperrt.
Beitrag verlinken am 20.03.2009 geschrieben
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Christian Spannagel:

Ich finde die Entwicklung auch sehr unschön.

James OReilly wurde per Mail von Melanie Gottschalk auf die Regeln hier im Forum hingewiesen. Dies ist nochmals ein Warnschuss von mir:

James, wenn du dein Kommunikationsverhalten hier im Forum nicht änderst, wirst du gesperrt.


Ich habe keine Verwarnung von Melanie erhalten. Sie hat den Begriff Werbung benutzt, konnte aber nichts Näheres auf meiner Nachfrage hin dann angeben, als ich den Terminus 21. Jahrhundert Benchmarks verwendete, dann hat Sie den Begriff Werbung fallengelassen und eingeräumt, dass es sich um 21. Jahrhundert Benchmarks handelt.

Ich argumentiere durchaus sachlich, und zwar deduktiv-empirisch anstatt lediglich induktiv. Daher die Links und Resourcen, diese stellen schliesslich eine statistisch signifikante Stichprobe an Realdaten dar. Alles andere ist falsch.

Ein Datenpool an statistisch-relevanten Realdaten kann ich von den induktiven Herrschaften nicht erkennen. Was daran sachlich sein soll, ist mir nicht ersichtlich.

Dafür kommen alle Tricks zur Anwendung, um meine empirische Realdaten, die statistisch signifikant sind, zu umschiffen. Auch die Erwähnung von Qualitätsrisiken werden so umschifft.

Es ist nicht unüblich, dass induktive Behauptungen und Hypothesen in sich zusammenfallen, wenn reale empirische Stichproben dagegen gehalten werden. Das ist keine Art von Werbung, sondern die wissenschaftliche Methode schlechthin.

http://de.wikipedia.org/wiki/Empirie

Auch PISA ist deduktiv-geprägt und Empirie... und auch hier versuchen einige induktiv-klammernde Herrschaften die Sache zu umschiffen... mit wenig Erfolg.

Mein Verhalten wird weiterhin einen deduktiv-empirischen Weg folgen, daran gibt es nichts auszusetzen. Qualitätsrisiken werde ich auch beim Namen nennen.


Beitrag wurde am 20.03.2009 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 20.03.2009 geschrieben
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James OReilly:


Ich habe keine Verwarnung von Melanie erhalten. Sie hat den Begriff Werbung benutzt, konnte aber nichts Näheres auf meiner Nachfrage hin dann angeben, als ich den Terminus 21. Jahrhundert Benchmarks verwendete, dann hat Sie den Begriff Werbung fallengelassen.

Ich argumentiere durchaus sachlich, und zwar deduktiv-empirisch anstatt induktiv. Daher die Links und Resourcen, diese stellen schliesslich eine statistisch signifikante Stichprobe an Realdaten dar. Alles andere ist falsch.

Ein Datenpool an statistisch-relevanten Realdaten kann ich von den induktiven Herrschaften nicht erkennen. Was daran sachlich sein soll, ist mir nicht ersichtlich.

Es ist nicht unüblich, dass induktive Behauptungen und Hypothesen in sich zusammenfallen, wenn reale empirische Stichproben dagegen gehalten werden. Das ist die wissenschaftliche Methode schlechthin.



Die deduktiv-empirischen Realdaten, deren statistischer Relevantsgehalt in der objektiv hermeneutischen Analyse der Benchmarksetzungen in diesem Forenthread erhoben werden kann, führen zu einem nicht induktiv sondern deduktiv-empirisch nachvollziehbaren Ergebnis: Die Phrasendreschmaschine funktioniert.

Diese Argumentation ist aufgrund der allen zugänglichen empirischen Daten selbstverständlich völlig objektiv und sachlich. – Und alle, die das anders sehen, liegen dementsprechend objektiv, hermeneutisch, statistisch, deduktiv, induktiv und bestimmt auch lasziv falsch.

Entschuldigung – aber das musste jetzt mal raus.
Beitrag wurde am 20.03.2009 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 20.03.2009 geschrieben
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James OReilly:

Christian Spannagel:

Ich finde die Entwicklung auch sehr unschön.

James OReilly wurde per Mail von Melanie Gottschalk auf die Regeln hier im Forum hingewiesen. Dies ist nochmals ein Warnschuss von mir:

James, wenn du dein Kommunikationsverhalten hier im Forum nicht änderst, wirst du gesperrt.


Ich habe keine Verwarnung von Melanie erhalten. Sie hat den Begriff Werbung benutzt, konnte aber nichts Näheres auf meiner Nachfrage hin dann angeben, als ich den Terminus 21. Jahrhundert Benchmarks verwendete, dann hat Sie den Begriff Werbung fallengelassen.

Ich argumentiere durchaus sachlich, und zwar deduktiv-empirisch anstatt induktiv. Daher die Links und Resourcen, diese stellen schliesslich eine statistisch signifikante Stichprobe an Realdaten dar. Alles andere ist falsch.

Ein Datenpool an statistisch-relevanten Realdaten kann ich von den induktiven Herrschaften nicht erkennen. Was daran sachlich sein soll, ist mir nicht ersichtlich.

Es ist nicht unüblich, dass induktive Behauptungen und Hypothesen in sich zusammenfallen, wenn reale empirische Stichproben dagegen gehalten werden. Das ist die wissenschaftliche Methode schlechthin.



Zum Thema Statistik möchte ich nur kurz auf folgendes Werk hinweisen, möchte aber sonst nicht weiter in die Diskussion involviert werden, James.

Krämer, W.
So lügt man mit Statistik.
Frankfurt/Main, New York: Campus, 7. Überarb. und abermals erw. Aufl., 1997.
Verlags-Link: https://www.campus.de/presse/9783593356891/p/1
googleBooks-Link: http://books.google.de/books?id=0C71AAAACAAJ
Beats Biblionetz-Link: http://beat.doebe.li/bibliothek/b02633.html
Beitrag wurde am 20.03.2009 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 20.03.2009 geschrieben
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Seufz, James... anscheinend gehörst du zu den Menschen, die zuviel Zeit haben.

Ich habe dich eindringlich gebeten, deine Beiträge an das Zielpublikum anzupassen, die Tools-Seite nicht zu missbrauchen und keine kommerziellen Inhalte zu streuen. Weiter habe ich dir den Tipp gegeben, dass deine Art der Beiträge keinen Nutzen bringen, wenn du nur Benchmarks streust
Im Classroom 2.0 kannst du anscheinend so agieren, hier eben nicht.

Und schließlich verstehe ich dein Verhalten nicht. Was in aller Welt bringt es dir, dich hier so aufzuführen? Wo siehst du für dich den Nutzen? Das deutsche Bildungssystem und die Webentwicklung ist grundverschieden zum amerikanischen Selbstverständnis. So what? Wenn du etwas erreichen möchtest, musst du doch da ansetzen, wo die Leute sind und nicht wie ein vermeintlicher Messias aus dem All auftreten.

Du hast die Warnung gehört. Bei weiterem Fehlverhalten werden wir unsere Konsequenzen ziehen.
Beitrag verlinken am 20.03.2009 geschrieben
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Melanie Gottschalk:

Seufz, James... anscheinend gehörst du zu den Menschen, die zuviel Zeit haben.

Ich habe dich eindringlich gebeten, deine Beiträge an das Zielpublikum anzupassen, die Tools-Seite nicht zu missbrauchen und keine kommerziellen Inhalte zu streuen. Weiter habe ich dir den Tipp gegeben, dass deine Art der Beiträge keinen Nutzen bringen, wenn du nur Benchmarks streust
Im Classroom 2.0 kannst du anscheinend so agieren, hier eben nicht.

Und schließlich verstehe ich dein Verhalten nicht. Was in aller Welt bringt es dir, dich hier so aufzuführen? Wo siehst du für dich den Nutzen? Das deutsche Bildungssystem und die Webentwicklung ist grundverschieden zum amerikanischen Selbstverständnis. So what? Wenn du etwas erreichen möchtest, musst du doch da ansetzen, wo die Leute sind und nicht wie ein vermeintlicher Messias aus dem All auftreten.

Du hast die Warnung gehört. Bei weiterem Fehlverhalten werden wir unsere Konsequenzen ziehen.




Von mir gibt es keine kommerzielle Werbung. Das ist falsch.

Induktive Allgemeinplätze ohne deduktiver Empirie sind wertlos. Ob angelsächisch oder deutsch, es geht um die stink-normale wissenschaftliche Methode.

Es tut mir leid Melanie, die induktive Herrschaften haben die ganze lange Diskussion keinen einzigen empirischen Beleg gebracht.

Ist das, das Verhalten was Du und die Moderatoren in diesem Forum Vorschub leisten wollen?

Diskussionen um Allgemeinplätze, wo empirische Realdaten einen erdrückenden Gegenbeweis liefern? Du gibst ja zu, dass es diese Daten und Benchmarks gibt.

Fehlverhalten liegt in der Negation dieser Daten.

Ich halte das für bedenklich, und ich muss niemanden in seiner induktiven Illusion abholen und bestärken.

Und ich denke: Schweigen hat den rostigen Beigeschmack von Scham.

Nur weil jemand behauptet, Jesus sei auf Wasser gelaufen, weiss doch empirisch jeder, dass Wasser niemanden derart tragen kann. Es ist kein Fehlverhalten dies zu sagen. Zu Inquisitionszeiten wäre das problematischer gewesen.

Im Grunde, wolltest du mich in deiner e-Mail vor der "Inquisition" schützen. Das war eine andere Warnung, das habe ich auch so verstanden.


Beitrag wurde am 20.03.2009 vom Verfasser bearbeitet
Beitrag verlinken am 21.03.2009 geschrieben
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"James OReilly":

Von mir gibt es keine kommerzielle Werbung. Das ist falsch.


Dann nehmen Sie bitte zur Kenntnis, dass es andere als solche empfinden und überlegen Sie, wie Sie diese Wahrnehmung, die ja scheinbar nicht in Ihrem Interesse liegt, vermeiden.

"James OReilly":

Induktive Allgemeinplätze ohne deduktiver Empirie sind wertlos. Ob angelsächisch oder deutsch, es geht um die stink-normale wissenschaftliche Methode.


Implizit wird hier x Leuten, die alle mit wissenschaftlichen Methoden vertraut sind vorgeworfen, dass sie
wissenschaftiche Methode nicht verstünden und somit gleichzeitig ein Absolutheitsanspruch des eigenen Verständnisses für Wissenschaft aufgebaut. Das ist eine Art von Fundamentalismus und eben keine sachliche oder gar objektive Vorgehensweise. Empirische Methoden sind ein Weg, qualitative Methoden, die freilich nicht auf Empirie verzichten, sind ein anderer Weg. Zur Kompetenz eines wissenschaftlich argumentierenden Diskutanten muss demnach gehören, die Differenz der unterschiedliche etablierten (!) Methoden zu erkennen und in integrieren. Wenn dies nicht gelingt, dann entstehen Absolutheitsansprüche, die mit der Wirklichkeit in der Sozialforschung nichts zu tun haben – und somit entweder von einem verkannten Genie stammen oder selbst zu hinterfragen sind.

"James OReilly":

Es tut mir leid Melanie, die induktive Herrschaften haben die ganze lange Diskussion keinen einzigen empirischen Beleg gebracht.


Hier wird es ausdrücklich gesagt: Induktion wird abglehnt, ein ganz bestimmtes Verständnis empirischen Arbeitens wird absolut gesetzt. Aber: Schon die Ausgangsfrage dieses Thread war eine aus der Empirie. Die Antworten kamen von Leuten, die in der Empirie arbeiten und die dort gesammelten qualitativen Daten deuten. Das ist kein quantifizierendes Verfahren, aber in der Sozialforschung anerkannt.

"James OReilly":

Ist das, das Verhalten was Du und die Moderatoren in diesem Forum Vorschub leisten wollen?


Kommen Sie irgendwann einmal dahin, den hier jetzt doch langsam massiv werdenden Protest ernst zu nehmen, statt ständig andere anzugreifen, ständig davon überzeugt zu sein, dass Sie natürlich den einzig richtigen Weg haben und hier jämmerlich diskriminiert werden? Ich habe überhaupt nichts gegen einen Streit um eine Sache. Wenn der Streit aber darin besteht, dass der Gegenüber ständig nichts anderes zu sagen hat, als dass er ja sowieso recht habe, dann ist der daraus resultierende Erkenntnisgewinn so mager, dass sich zunehmend Leute weigern, mit der entsprechenden Person diesen Streit überhaupt noch führen. Sollten Sie der Überzeugung sein, dass all diese »Induktiven« (Ich bezweifle, dass dieser »Vorwurf« berechtigt ist!) eh unwissenschaftlich sind, dann argumentieren Sie so, dass jemand, der nicht fundamentalistisch an sein eigenes Vorgehen gebunden ist, mitgehen kann. Die hier formulierten Proteste sind doch zumindest ein Zeichen, dass etwas schief läuft – und zwar nicht nur bei »den anderen«.

"James OReilly":

Diskussionen um Allgemeinplätze, wo empirische Realdaten einen erdrückenden Gegenbeweis liefern? Du gibst ja zu, dass es diese Daten und Benchmarks gibt.


Bislang nahm ich von Ihnen wenige Diskussionsbeiträge wahr. Die meisten bestehen meiner Wahrnehmung nach aus Ansammlungen von Links und Anhäufungen von Fremdwörtern. Ich höre immer nur Referenzen auf Dritte und dort wo Eigenes ins Spiel kommt, höre ich vor allem andere Denkweisen verneinende Absultheitsansprüche. Ich bitte zu beachten: Ich sage hier was ICH höre, wie ICH es wahrnehme, will also nicht wieder hören, dass das so ja gar nicht gemeint sei, sondern ich will erleben, dass diese Eindrücke, die ja bei aller Subjektivität nicht nur meine sind, irgendwie auch vom Gegenüber ernst genommen und nicht ständig so beantwortet werden, dass ich ja sowieso nur ein induktiver Hansel wäre, da dies nicht die idealen Voraussetzungen gelungener Kommunikation sind.

"James OReilly":

Fehlverhalten liegt in der Negation dieser Daten.
[/quote|

Fehlverhalten liegt in der Negation der Irritation, die Ihr Verhalten auslöst. MIt den Daten, auf die Sie sich beziehen, hat das nichts zu tun. Auf den Vorwurf von Fehlverhalten mit dem Vorwurf von Fehlverhalten zu argumentieren ist eine Verteidigungs- und keine Argumentationsstrategie. Ein Beispiel: Ich habe in diesem Thread einmal gesagt, dass ich nicht sehen könne, was ein Beitrag von Ihnen mit dem Thema zu tun habe. Sie haben darauf reagiert und ich habe das akzeptiert und eingestanden, dass ich das so nicht wahrgenommen hatte. – Jetzt wäre es an der Zeit, dass Sie die hier geäußerte Kritik an Ihrem Forenverhalten ernst nehmen.

[quote="James OReilly"]
Ich halte das für bedenklich, und ich muss niemanden in seiner induktiven Illusion abholen und bestärken.

Und ich denke: Schweigen hat den rostigen Beigeschmack von Scham.

Nur weil jemand behauptet, Jesus sei auf Wasser gelaufen, weiss doch empirisch jeder, dass Wasser niemanden derart tragen kann. Es ist kein Fehlverhalten dies zu sagen. Zu Inquisitionszeiten wäre das problematischer gewesen.


Die Empirie, wie sie hier dargestellt wird, ist pure Immanenz und der Ausschluss der Möglichkeit von Transzendenz. Richtig, inhaltlich ist das kein Fehlverhalten. Die Kritik richtet sich ja auch vor allem gegen die von Ihnen eingeforderten Absolutheitsansprüche Ihres Dialogs mit der Wirklichkeit. Und implizit die Kritiker mit Inquisitoren gleichzusetzen, ist kein deduktives Verfahren sondern in meinen Augen Verteidigung durch Angriff. Die im Angriff hier benutzte Vergleichsebene ist für mich absolut inakzeptabel.

Auch wenn Sie hier den Konjunktiv benutzen und sich somit das Türchen offen halten zu sagen, dass Sie das ja gar nicht gesagt hätten, sondern nur in der Möglichkeitsform davon sprachen, so haben Sie dennoch mittels rhethorischer (sophistischer?!) »Tricks« einen Vergleich hergestellt, der der Diskussionskultur in diesem Forum zuwider läuft. Diese Diskussionskultur besteht nicht aus der Kuscheldecke der gegenseiteign Selbstbestätigung, sondern aus wertschätzenden Umgangsformen, aus gegenseitigem Respekt und vor allem gegenseitigem Zuhören. – Allerdings ist diese Forum ganz offensichtlich bei aller Wertschätzung der unterschiedlichen Zugangsweisen dennoch in der Lage, Verletzungen dieser Umgangsformen deutlich zu benennen.

Ich gehe davon aus, dass Sie in die MdC eingetreten sind, weil Sie die hier geleistete Arbeit toll finden. Deshalb verstehe ich nicht, dass Sie genau diese Arbeit nun mehr oder weniger für wertlos erklären, als ob Sie es nicht mit Vollakademikern zu tun hätten, die durchaus wissen, in welchen Formen wissenschaftlches Arbeit stattfinden kann. Sind Sie wirklich nur mit missionarischem Eifer in die MdC eingetreten, weil Sie das Gefühl hatten, hier laufe etwas falsch, dass Sie unbedingt korrigieren müssten? Wenn dem so ist, dann verstehen ich, warum dieser Konflikt jetzt bis zur Androhung der Sperrung Ihrer Mitgliedschaft in diesem Forum eskaliert.

"James OReilly":

Im Grunde, wolltest du mich in deiner e-Mail vor der "Inquisition" schützen. Das war eine andere Warnung, das habe ich auch so verstanden.


Es ist unglaublich. Jetzt werden also alle, die Herrn OReilly kritisieren, tatsächlich und explizit als »Inquisition« bezeichnet. Wenn Sie dieses Gefühl haben, dann verlassen Sie schleunigst die MdC! Oder wollen Sie wirklich in einer Community Mitglied sein, die aus ignoranten, Ihrer Meinung nach induktionsverliebten »Inquisitoren« besteht?

Sollten Sie sich dafür entscheiden, in der MdC weiter Mitglied zu bleiben, dann erwarte ich zumindest für diesen Vorwurf die Bitte um Entschuldigung. Darüber hinaus wäre es schön, wenn Sie Ihre Beiträge hier so an die Umgangsformen der bisherigen MdC anpassen könnten, dass diese eine Bereicherung für die Community sind und nicht ein Problem.
Beitrag verlinken am 21.03.2009 geschrieben
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Liebe Mitglieder,

dieses Thema wird aufgrund der gegebenen Situation geschlossen. Ich danke Torsten und all den Anderen, die sich dafür eingesetzt haben, für die Ideale der Md-C einzustehen. Bitte verwendet keine weitere Zeit für so uneinsichtige User.

Ebenfalls habe ich James o Reilly als Mitglied gelöscht.

Das eigentliche Thema, werde ich an anderer Stelle in einer Zusammenfassung nochmal bereit stellen, denn die guten Impulse sollten nicht verloren gehen.

Viele Grüße, Melanie
Beitrag wurde am 21.03.2009 vom Verfasser bearbeitet
Dieses Thema wurde geschlossen. Neue Antworten sind nicht mehr möglich.
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